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Inhalt / Beschreibung
Im Rahmen der Vorlesung Sprach-und Kommunikationswissenschaften mussten wir 3 Hausaufgaben erfüllen, um zur Klausur zugelassen zu werden.
Anbei findet Ihr Aufgabe 2 zum Thema "Phonologie".
Einleitung der Hausarbeit
Für die Linguisten ist längst nicht nur die Schriftsprache zu einem wichtigen Kriterium wissenschaftlicher Untersuchung geworden, auch der oralen Sprache, die ja bereits wesentlich älter ist als die Schriftsprache, bedarf es wachsender Aufmerksamkeit, wodurch der Phonologie eine bedeutungstragende Funktion zugemessen wird.
Bereits Ferdinand de Saussure (1857 – 1913), der wohl bedeutendste Sprachwissenschaftler aller Zeiten, machte auf die Einteilung der Sprache in Schriftsprache1 und oraler Sprache2 aufmerksam, und legte somit den Grundstein für die Segmentierung des Begriffs „Sprache“. Innerhalb meiner Arbeit werde ich mich mit der Lautlehre der oralen Sprache, der sogenannten Phonologie, auseinandersetzen und ihren Aufbau erklären.
Dafür betrachten wir zunächst die Modulation der Stimme, indem wir danach fragen, nach welchen Kriterien die Stimme beschrieben wird, um sprachliche Einheiten zu gewinnen. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, sei der Begriff der sprachlichen Einheit in diesem Zusammenhang zunächst noch zu klären. Im Sinne Saussures ist eine sprachliche Einheit ein Sachverhalt, der aus einem signifiant und einem signifié besteht. Signifiant ist die Gestalt/Figur des sprachlichen Zeichens, ohne dass dem Zeichen eine Bedeutung zugeschrieben wird. Erst das signifié gibt der Gestalt eine Bedeutung, indem es diese mit einer Bedeutung füllt. Jedes signifiant benötigt ein signifié, damit es von uns verstanden werden und als sprachliche Einheit gelten kann.
1 Saussure benutzte den Begriff „langue“ als Synonym für die Schriftsprache. 2 Orale Sprache bezeichnete er mit dem französischen Wort „parole“.
Vorschau-Ausschnitte
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Gliederung
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