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Inhalt / Beschreibung
Hochbegabte Underachiever
Allgemeine Betrachtungen und eine Interviewanalyse
Seminararbeit im Bachelorstudiengang Erziehungswissenschaft
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG 3
2 HOCHBEGABUNG 5
2.1 DEFINITIONEN UND INFORMATIONEN ZUR HOCHBEGABUNG 5 2.2 MERKMALE UND DIAGNOSE 8 2.3 VORURTEILE 10
3 UNDERACHIEVEMENT 12
3.1 URSACHEN UND RISIKEN 13
3.1.1 Frühkindliche Prägungen 13 3.1.2 Perfektion und Selbstständigkeit 15 3.1.3 Lehrer-Schüler-Beziehung 16 3.1.5 Motivation 18 3.1.6 Spirale der Enttäuschungen 19 3.1.7 Umgang mit Gleichaltrigen 20 3.1.8 Lerntechniken 21 3.1.9 Randgruppen 21 3.1.10 Zusammenfassung 22
3.2 FOLGEN DES UNDERACHIEVEMENTS 22 3.3 LÖSUNGEN UND HILFEN 23 3.4 INTERVIEWANALYSE 25
3.4.1 Biografischer Kurzüberblick 26 3.4.2 Analyse anhand der kognitiven Figur „Biografieträger und Ereignisträger“ 27 3.4.3 Zusammenfassung 32
4 SCHLUSS 35
5 LITERATUR UND INTERNETQUELLEN 37
6 ANHANG I
6.1 INTELLIGENZVERTEILUNG NACH DER GAUß-FUNKTION I 6.2 DEFINITIONSKLASSEN NACH LUCITO I 6.3 MÖNKS’ TRIADISCHES INTERPENDENZ-MODELL II
7 INTERVIEW
1. Einleitung der Seminararbeit
Als ich mich während der Recherchen für diese Arbeit mit meinen Eltern unterhielt, fragte ich sie aus Interesse, ob ich schon vor dem Schulbeginn lesen konnte. Mein Vater erzählte, dass ich es immer wieder versucht hätte. „Wir haben das jedoch unterbunden, weil wir aus Muttis Erfahrungen wussten, dass es nicht gut ist, wenn ein Kind schon so viel kann, wenn es in die Schule kommt.“ Meine Mutter ist Erzieherin und arbeitete jahrelang im Kindergarten, bis sie aus verschiedenen Gründen zur Horterzieherin wurde und nun für die Betreuung der ersten Klassenstufen verantwortlich ist.
Dieses einfache Beispiel aus meiner eigenen Vergangenheit verdeutlicht Vorurteile und Missverständnisse, die ich in allen Beiträgen, die ich für diese Arbeit gelesen habe, wiederfinden konnte.
Die Hochbegabung von Menschen kann zu einem erfüllten, geförderten und vielseitigen Leben führen. Es besteht jedoch auch in vielen Lebensphasen und durch unterschiedlichste Einflüsse und Wechselwirkungen die Gefahr, dass sich ein Lebensweg nicht positiv entwickelt. Vorurteile, Unwissenheit, Systemaufbau unserer Bildung, Zwang zur Anpassung an allgemeingültige Regeln und unendlich viele andere Einflüsse können verantwortlich sein, dass sich besonders begabte Menschen nicht ihren Anlagen entsprechend ausbilden.
In der folgenden Arbeit möchte ich mich mit diesen Problemen auseinandersetzen. Dabei möchte ich zuerst einige Grundlagen und Informationen zum Thema Hochbegabung herausarbeiten. Es ist mir wichtig, auch für themenferne Leser eine theoretische Grundlage abzubilden, welche die Thematik verdeutlicht.
Im zweiten Schritt soll schwerpunktartig betrachtet werden, welche Faktoren zum so genannten Underachievement führen können, denn nur genaueres Wissen über die Einflüsse, kann auch die Sinne bei der Beobachtung von Kindern auf mögliche Verhaltensauffälligkeiten schärfen. Um diese Problematik noch näher zu beleuchten, wird ein Interview mit einer Underachieverin ausgewertet und auf mögliche Ursachen analysiert. Zur Systematisierung wird dabei das Konzept der kognitiven Figur Biografieträger und seine Beziehung zu Ereignisträgern von Fritz Schütze genutzt.
Vorschau-Ausschnitte
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Gliederung
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